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Die Ausgangssituation und Auswirkung der Umgehungsstraße: |
• Die aktuell geplante Westumgehung durchschneidet
das Ebersbachtal mit hohem Damm und breiter Trasse.
• Die Planungsargumente sind bis zu 40 Jahre alt.
• Verkehrsentwicklung ist regional sinkend.
• Nach aktueller Quell- Zielverkehrserfassung
verbleiben über 50% des Verkehrsaufkommens im Ort.
• Extrem steigendes Verkehrsaufkommen
prognostiziert, besonders für LKW, steht in keinem erkennbaren
Zusammenhang mit der im Randbereich der Metropolregion zu erwartenden
wirtschaftlichen Entwicklung.
• Durchgangsverkehr durch neuen Schleichweg
für potentielle A3-A9 Mautflüchtende.Dadurch steigendes
Verkehrsaufkommen besonders für LKW aus überregionalem Fernverkehr zu
erwarten.
• Hieraus folgend, erhebliche zusätzliche
Lärm- und Feinstaubbelastung für alle Neunkirchner,
nicht nur für die betroffenen Anwohner.
• Verbrauch von ca. 20 Hektar Fläche aus
Landwirtschaft und Natur mit Bedrohung landwirtschaftlicher Existenzen.
• Zerschneiden des Lohrwaldes und des
südlichen Auwaldgebietes Brand-Ebersbach sowie Abtrennung des
Naherholungsgebietes Pfaffenau.
• Natürliches Hochwasserabflussgebiet des
Brand- und Ebersbaches wird verbaut und verengt, zusätzlich verstärkt durch die
gewünschte Lage des Kreisverkehrsanbinders im Auwaldsbereich.
• Letzte Naturgebiete um Brand- und Ebersbachauen
gehen verloren.
• Erhalt der eigenen Trinkwasserversorgung unklar
– zumindest ergeben sich zusätzliche erhebliche Kostensteigerungen für
Maßnahmen zur Straßenführung in Trinkwasserbereichen.
• Ausgabe von vermutlich 10 Mio. Euro
Steuergeldern – Lärmschutzfinanzierung nicht enthalten.
• Wirtschaftliche Auswirkung, Finanzierung und
Kostenbelastung heute offen.
• Versprochene, nachhaltige Verkehrsberuhigung
innerorts wird nicht erreicht.